Südliches Flair auf Bozens Guntschnapromenade

Wer sich an Agaven, Palmen, Aloen, Ölbäumen, Zedern und Kakteen sattsehen möchte, sollte die Guntschnapromenade in Südtirols Hauptstadt Bozen besuchen.

Die Guntschnapromenade wurde von 1891 bis 1899 fertiggestellt und bietet herrliche Ausblicke auf Bozen , den Bozener Stadtteil Gries und die umliegenden Weinberge.

Das absolute Highlight ist im Verlauf der leichten Wanderung dann der atemberaubende Anblick des Rosengarten, wie auf dem Bild zu sehen.

Bozen-Stadtteil Gries-Guntschnapromenade-Blick auf den Rosengarten

Bozen - Guntschnapromenade, Blick auf den Rosengarten

Gleich zu Beginn fällt dem geübten und manchmal auch verwöhnten Auge des Spaziergängers die Sauberkeit der Guntschnapromenade auf.
Alles ist sehr akkurat angelegt und macht einen äußerst gepflegten Eindruck.

Das kommt nicht von ungefähr, denn die Stadtgärtnerei unternimmt in regelmäßigen Abständen umfangreiche Pflegemaßnahmen.
Dazu gehören u.a. das Abholzen alter Gewächse und die Neuanpflanzung von vorwiegend südlichen Gehölzen.
Sogar japanische Hanfpalmen sind zu bewundern !
Man kommt sich vor wie in einem mediterranen Park, nur dass das Ganze viel nördlicher stattfindet.

Von Zeit zu Zeit werden sogar botanische Führungen im Stadtteil Gries durchgeführt.

Am besten startet man in Gries von der Alten Pfarrkirche aus.
Der Weg schlängelt sich in vielen Serpentinen den Hang hinauf, bis es dann fast ebenerdig weitergeht bis zur Straße, die nach Jenesien führt.

Die vor kurzer Zeit gebaute Fagenpromenade schließt sich an.

Am Ende der Promenade steigt man entweder hier ab, oder geht den gleichen Weg zurück, bis man bei der Alten Pfarrkirche in Gries hoffentlich wieder ankommt.

Wenn man sich viel Zeit läßt, sich ab und zu mal auf eine Bank setzt und den herrlichen Blick auf Überetsch und Südtiroler Unterland genießt, kann man ca. 3 bis 4 Stunden für diesen Spaziergang einplanen.
Es geht natürlich auch schneller, aber der Genußeffekt ist dann nicht so nachhaltig.

Bozen Stadtteil Gries

Mediterranes Feeling im Bozener Stadtteil Gries

Einkehrmöglichkeiten gibt es selbstverständlich auch, so dass man nicht unbedingt einen Rucksack dabeihaben muß.
Aber das kann ja jeder machen wie er will.

Fazit:
Absolut leichter Spaziergang, der viel fürs Auge bietet und dem körperlichen und geistigen Wohlbefinden ausgesprochen gut tut !

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