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Markanter Aussichtsberg – Der Gantkofel

Der Gantkofel, ital. Monte Macaion (1.866 m) ist ein beliebtes Wanderziel und ein hervorragender Aussichtspunkt.

Der Gantkofel - Herrlicher Aussichtsberg in Südtirol

Der Gantkofel (ital. Monte Macaion)

Man kann in die eine Richtung bis nach Bozen schauen, wenn es sich nicht gerade in einer Dunstglocke den Blicken entzieht.
Und in die andere Richtung bis nach Meran und ins Meraner Becken.

Das allein ist schon den Aufstieg wert, aber wer gerne Berge in Rundumsicht bevorzugt, kommt hier oben ebenfalls voll auf seine Kosten.
Die Dolomiten, die Sarntaler Alpen und die Texelgruppe sind zu bestaunen.

Wenn man es bis zum Gipfelkreuz geschafft hat und die herrliche Aussicht genießt, sollte man allerdings nicht den Fehler machen und leichtsinnig werden.

Der Gantkofel fällt an seiner Ostseite steil ab und es geht hier ungebremst mehrere Hundert Meter senkrecht in die Tiefe.
Also Vorsicht und auf die Kinder gut aufpassen !

Vom Mendelpass zum Gantkofel :

Am einfachsten erwandert man den Gantkofel (Monte Macaion) vom Mendelpass aus.
Wer sich den Aufstieg oder die Fahrt mit dem PKW auf den Mendelpass nicht zutraut (enge Kehren auf der Mendelpass-Straße; ist nicht jedermanns Sache), der fährt mit der Mendelbahn von Kaltern – St.Anton bequem in 12 Minuten auf die Mendel mit herrlicher Panoramasicht.

Von hier aus geht es sich relativ leicht auf dem Weg Nr.500 zum Penegal.
Die modernisierte Aussichtsplattform bietet sich für eine kurze Pause und für ein paar Schnappschüsse für zu Hause an.

Nun beginnt eine abwechslungsreiche Höhenwanderung mit stetigem Auf und Ab.
Man streift im Verlauf der Wanderung die Furglauer Scharte, die Kematscharte und die Große Scharte, die man jeweils für einen Aufstieg von Eppan aus benutzen kann.

Der Weg führt oft durch lichten Wald, was wenig Aussichtsmöglichkeit bietet, dann aber wieder über schmale Bergpfade in praller Sonne, wenn sie denn scheint; aber sie scheint meistens, denn Südtirol ist ja das Sonnenland der Alpen mit über 300 Sonnentagen im Jahr !!

Dann ist endlich der Gipfel des Gantkofels mit dem Gipfelkreuz in Sicht.
Dort angekommen genießt man die grandiose Aussicht und verweilt in respektvollem Abstand zum ungesicherten Abgrund.

Die Wanderung vom Mendelpass zum Gantkofel ist eine leichte Wanderung, die problemlos auch mit Kindern begangen werden kann.
Einige Stunden Wegzeit sollte man aber schon einplanen und die Kinder – wie bereits gesagt – nicht an die Abhänge heranlassen.

Andere Auf-und/oder Abstiegsmöglichkeiten :

Wer größere Herausforderungen für eine Gantkofel-Besteigung sucht, der kann von Eppan, St.Michael oder auch Perdonig den Aufstieg durch eine der ausgeschilderten Scharten (Geländeeinschnitte, siehe oben) wagen.

Die Steige sind jeweils steil und führen teilweise fast senkrecht nach oben, was die Wanderung ungleich anstrengender macht.

Besonders die Gaider Scharte ist sehr steil und eng.
Insbesondere bei Nässe ist hier allergrößte Vorsicht geboten, denn das Terrain wird doch ausgesprochen glitschig.

Überflüssig zu sagen, dass gutes Schuhwerk unbedingt erforderlich ist.
Vom Wanderer wird überdies Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erwartet.

Das Gleiche gilt sinngemäß für den Auf-und/oder Abstieg durch die anderen schon genannten Scharten, wobei der Abstieg immer etwas gefährlicher ist . . . aber wem erzähl ich das.

Für den Hin-und Rückweg über die Scharten sind zwischen 5 und 6 Stunden zu veranschlagen.

Fazit:
Egal, wie man den Gantkofel erwandert, ob über den Höhenweg vom Mendelpass aus, oder über die diversen Scharten . . . es erwartet den Wanderer eine fulminante Aussicht.

Aber einen kompletten Urlaubstag kann man getrost abstreichen.

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