Jenesien und Tschaufenhaus

Wie schon im letzten Artikel beschrieben, sind die Orte Jenesien und Verschneid einen Besuch wert.

Autofahrer können auf einer kurvenreichen Strecke bis oben hin fahren und die Wanderer fahren natürlich ab Bozen mit der Seilbahn hoch oder laufen gleich die ganze Strecke, aber das ist dann wohl doch etwas zu viel.Auf dem Weg zum Tschaufenhaus-Jenesien

Wenn man zum Tschaufenhaus möchte, folgt man den zahlreichen Wegweisern und gelangt sodann zu einem schräg nach oben in den Wald führenden Weg mit Holzgeländer.
Auf dem Waldweg läuft man ohne nennenswerte Steigungen ganz bequem bis zum Tschaufenhaus und hat unterwegs an einigen Stellen eine traumhafte Aussicht.

Meine Familie und ich haben diese Wanderung mehrmals gemacht und hatten unterschiedliches Wetter . . . mal war es angenehm warm bei Sonnenschein . . . ein anderes Mal bitterkalt; es hatte sogar geschneit.

Da wir reichlich abgehärtet waren, setzten wir uns das eine Mal nach draußen.
Wir bestellten Speckknödelsuppe, die im Haus kochendheiß in die Teller eingefüllt worden war, aber schon nach ca. 1 Minute extrem abgekühlt war.

Von der Temperatur der Getränke will ich gar nicht reden . . . so kalt war das an dem bewußten Tag.

Ich glaube, ich habe mich noch nie so lange an einem Weizenbier festgetrunken . . . man hatte das Gefühl, man trinkt Eiszapfen.

Jenesien-Tschaufenhaus im Schnee

Ich will damit sagen, daß man die Wanderung nach Jenesien, Verschneid und dem Tschaufenhaus (selbstverständlich gibts hier oben noch mehr zu sehen, als die eben erwähnten Namen) doch lieber bei schönem Wetter durchführen sollte.

Das macht mehr Spass und die Sicht ist auch besser.
Denn wenn man schon mal hier oben ist, möchte man auch die Aussicht genießen und nicht in eine Nebelwand schauen.

So . . . das wars für heute.
Im nächsten Artikel gibt es dann noch weitere Bilder.

Tschüß

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